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Mit Joy Denalane beim Videodreh – So entstand das Musikvideo zum Titelsong von CONTRA

Wenn Kulturen aufeinanderprallen, kann es beizeiten auch mal hitzig werden – zumindest in Sönke Wortmanns neuer Komödie CONTRA, die ab dieser Woche in den deutschen Kinos zu sehen ist. Im Mittelpunkt: das furiose Schauspielduell zwischen Christoph Maria Herbst als Professor Richard Pohl und Nilam Farooq als Jura-Studentin Naima Hamid. Nachdem Professor Pohl Naima in einem vollbesetzten Hörsaal beleidigt hat, droht ihm der Rauswurf aus der Universität. Sollte er es jedoch schaffen, Naima für einen bundesweiten Debattierwettbewerb vorzubereiten, wären die Aussichten vor dem Disziplinarausschuss wesentlich besser.

CONTRA ist keine gewöhnliche Komödie. Der Film greift gesellschaftsrelevante Themen wie Bildungsgleichheit und Rassismus auf. Auch Handlungsstränge um solch ernste Themen vermag Wortmann intelligent und humorvoll zu inszenieren. Doch nicht nur das macht CONTRA zu etwas Besonderem. Auch der Soundtrack der Komödie verdient Aufmerksamkeit. Hier hat niemand Geringeres als die deutsche „Queen of Soul“ Joy Denalane Hand, oder eher Stimme, angelegt. Denalane ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der deutschen Musikszene und feierte als Solokünstlerin als auch als Teil von Gruppenprojekten wie Freundeskreis zahlreiche Erfolge. Für CONTRA steuert sie eine neu eingesungene Version von „Use Me“ bei. Diesen Klassiker machte einst Soul-Legende Bill Withers zu einem Hit. Im Video zu „Use Me“ sieht man neben der Sängerin, die als erste deutsche Künstlerin beim ikonischen Soul-Label Motown unter Vertrag genommen wurde, auch Nilam Farooq und Schauspielkollege Hassan Akkouch. Im exklusiven Making-Of zum Video teilen sie ihre Erfahrungen zum gemeinsamen Dreh.

So war der Dreh vom Musikvideo:

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Wie Nilam Farooq treffend beschreibt, spiegelt Denalanes Weg in der Musikwelt auch Elemente von CONTRA wider. Im Film geht es um den Zusammenprall von Kulturen und die Notwendigkeit, nicht nur Argumente auszutauschen, sondern sich gegenseitig zuzuhören und voneinander zu lernen, wie Sönke Wortmann es beschreibt. Hin- und Zuhören: Das ist die Crux, wenn es um Musik geht. Warum aber gerade Joy Denalane und ihr aktuelles Album „Let Yourself Be Loved“ zur Motivik von CONTRA passen, wird deutlich, wenn man einen Blick auf die Hintergründe und die Entstehung des musikalischen Werks wirft.

Mit „Let Yourself Be Loved“ hat Joy Denalane ein wahres Soul-Statement gesetzt und feiert internationale Erfolge. Es ist zu gleichen Teilen Selbstbehauptung, Ahnenforschung und Hommage an die großen Klassiker des Genres. Ein musikalisches Meisterwerk, auf dem Denalane souverän alle Stränge ihres bisherigen Wirkens zusammenführt. Alles, was man mit Soul assoziiert, findet sich auf diesem Album: flirrende Arrangements, das Melancholische, die himmlischen Melodien.

Stilistisch wollte sich Denalane am klassischen Soul der späten 60er Jahre orientieren – ein Wendepunkt für das Genre. Diese Phase gilt heute zu Recht als die Zeit, in der Soul sich endgültig zu einer gesellschaftspolitischen Kraft entwickelte und musikalisch über sich selbst hinauswuchs. Inspiriert vom Vorbild der Beatles und den gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen der Zeit, hatten viele Soul-Stars damals keine Lust mehr, schmachtende Liebeslieder für das weiße Vorstadt-Amerika zu singen. Es entstanden bis heute gültige Klassiker, die weit über das Genre hinausgehen.

„Mein Vater besaß Hunderte von Platten“, sagt Denalane. „Unser Wohnzimmer wurde von seiner Sammlung dominiert.“ Indem sie sich mit dieser Tiefe und Hingabe mit der Musik ihrer Kindheit beschäftigt, begibt sich Joy Denalane nicht nur auf eine Suche nach ihren musikalischen Wurzeln. Es geht hier nicht um Vintage-Simulationen alter Soul-Aufnahmen, sondern vor allem um Identität. Musikalisch, politisch, persönlich. Hier treffen sich Denalanes Musik und Wortmanns CONTRA in ihrer Essenz. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Herkunft und der Umgang mit den Wurzeln des Gegenübers verbinden Musik und Film.
CONTRA erobert seit dem 28. Oktober 2021 die deutschen Kinoleinwände. Das dazugehörige Musikvideo für den Titelsong „Use Me“ seht ihr hier:

Das fertige Video zu "Use Me"

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