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Von Buchstaben zu bewegten Bildern - Literaturverfilmungen, die im Kopf bleiben

Bücherwürmer und Leseratten kennen viele Geschichten aus Filmen und Serien schon lange vor dem Kinostart oder der TV-Premiere. Nämlich immer dann, wenn erfolgreiche Literaturverfilmungen gedruckte Welten zum Leben erwecken.

Was vielleicht die Wenigsten wissen: Schon fast genau so lange wie es Filme gibt, gibt es auch Literaturverfilmungen. So drehte bereits Louis Jean Lumière 1896 „Faust“ auf Grundlage der Sage. Heute werden beliebte und renommierte Werke fast immer auch filmisch adaptiert. Die größte Herausforderung ist es, das Imaginative der Lektüre visuell umzusetzen und auf die große Leinwand zu übertragen, gleichzeitig aber dem Stil der Vorlage gerecht zu werden. Natürlich helfen dabei auch Ton, Musik und Schnitt. Generell fallen literarische Abschweifungen weg, die Verfilmung ist also meistens kürzer und verdichteter als die Buchvorlage. Das Schönste aber ist, wenn die Figuren aus unserer Fantasie dann ganz real im Kino oder TV zu sehen sind.

Constantin Film blickt auf eine lange Tradition an erfolgreichen Buchverfilmungen zurück. Hier haben wir Euch einige der vielen Highlights zusammengefasst:

 

DIE UNENDLICHE GESCHICHTE

Michael Ende erschuf 1979 mit seinem Roman DIE UNENDLICHE GESCHICHTE eine Parallelwelt, die jedes Kind sofort betreten möchte. Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, auf dem Glücksdrachen Fuchur durch die Lüfte zu schweben? 1984 brachte dann der Regisseur Wolfgang Petersen dieses märchenhafte Epos in die Kinos und erweckte all die fantasievollen Wesen zum Leben. Das Kinopublikum konnte den Jungen Bastian Balthasar Bux auf seiner Reise durch Phantasien, bei seinem Kampf gegen das „Nichts“ und seiner Suche nach dem Nachhauseweg begleiten. Die vielfach ausgezeichnete Literaturverfilmung war mit über 50 Millionen DM (rund 25,6 Mio. Euro) Budget die bis dahin teuerste Nachkriegsproduktion.

Im Auftrag der Constantin Film wurde 2012 die deutsche Langversion aufwendig restauriert und erschien im Sommer 2021 erstmals als Ultra HD Blu-Ray. Die Steinbeißerfamilie, die kindliche Kaiserin und Atréju vom Volk der „Grünhäute“ in hochauflösend sollte man sich nicht entgehen lassen.

Trailer zu DIE UNENDLICHE GESCHICHTE

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DER NAME DER ROSE

1980 legte Umberto Eco mit DER NAME DER ROSE einen Jahrhundertroman vor. Er spielt im Jahre 1327 in einer Abtei der Benediktiner, in der sich rätselhafte Morde ereignen. Der Franziskaner William von Baskerville und sein Novize Adson, die sich gerade in der Abtei befinden, werden mit dem Fall betraut. Alle Spuren, die sie aufdecken, weisen auf ein Geheimnis in der Bibliothek des Klosters hin, zu der allerdings nur Wenige Zutritt haben.

Sean Connery brilliert in der Verfilmung von 1986 in der Rolle des William an der Seite von Christian Slater als Adson. Die aufwändige Filmadaption wurde von Bernd Eichinger produziert und an verschiedensten Orten in Europa gedreht. Für die Außenaufnahmen des Klosters wurde zum Beispiel auf einem Hügel in der Nähe von Rom eines der größten Sets der europäischen Filmgeschichte errichtet. Dazu gehörte auch ein Bibliotheksturm mit 30 Metern Höhe nach dem Vorbild des Castel del Monte. Ein Millionenpublikum fieberte in den 80ern beim Aufklären der Morde in den Kinos weltweit mit. Noch heute lohnt das Schauen dieser zeitlosen Geschichte!

Trailer zu DER NAME DER ROSE

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DAS GEISTERHAUS

„Ich kann gar nicht sagen, was es bedeutet, wenn ein Film gemacht wird aus einem Buch, das man geschrieben hat. Als ich anfing, ,Das Geisterhaus‘ zu schreiben, wusste ich nicht, dass ich ein Buch schreiben würde. Ich dachte, ich würde einen Brief an meinen Großvater schreiben, der in Chile im Sterben lag, und in diesem Brief wollte ich ihm sagen, dass er in Frieden sterben könne, weil ich keine der Anekdoten vergessen hatte, die er mir über sein Leben erzählt hat. Und um zu beweisen, dass ich nichts vergessen hatte, fing ich zu schreiben an. Irgendwas passierte dann ‚unterwegs‘, andere Figuren stiegen ein, die Fiktion übernahm das Steuer, und was als eine persönliche Niederschrift begann, endete als ein verrücktes Buch, bei dem nicht mal ich wusste, worum es ging.“ – Isabel Allende über die Erfahrung mit der Verfilmung des eigenen Buchs.

Allein die deutsche Übersetzung des Romans DAS GEISTERHAUS von der chilenischen Autorin Isabel Allende war 29 Wochen lang in den Jahren 1984 und 1985 auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Das Buch, welches dem magischen Realismus zugeordnet wird, brach alle Rekorde. Es liegt nahe, dass dieser Stoff verfilmt werden musste. Billie August nahm sich der Regie und des Drehbuchs an und versammelte einen fulminanten Hollywoodcast vor der Kamera: Meryl Streep, Jeremy Irons, Winona Ryder, Glenn Close, Antonio Banderas und mehr. Die chilenische Familie des Großbürgertums wird über vier Generationen begleitet. Dabei zeigen sich persönliche und politische Gewalt sowie die gesellschaftlichen Umbrüche des Landes. Der Komponist Hans Zimmer sorgte mit seiner Musik für die passende Atmosphäre. Selbst die Geschichte zur Entstehung ist magisch, wie Isabel Allende weiter verrät:

„Als dann das Buch fertig war, nach einem Jahr, alles in Nachtarbeit, hatte ich diesen Berg Seiten vor mir. Und dann sagte meine Mutter, ‚Also, vielleicht müssen wir das jetzt veröffentlichen?‘ Und sobald dies eingetreten war, war es nicht mehr in meinen Händen. Ich habe es nie wieder gelesen, und ich war nicht mehr mit dem Buch in Kontakt, obwohl es mein Leben veränderte. Viele Jahre später kam Bille August mit dem Buch unter dem Arm und dem Plan, einen Film daraus zu machen. Ich habe ein Gefühl, als wäre mein Leben neu erfunden worden, rekreiert, dass die Fiktion die Wirklichkeit ersetzt hat. Wenn ich jetzt an meine Großmutter denke, kann ich nicht an meine wirkliche Großmutter denken, ich denke immer an Meryl Streep. Es ist ein wunderbares Gefühl, wirklich. Nun, das ist die Geschichte vom Geisterhaus.”

 

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DAS PARFUM – DIE GESCHICHTE EINES MÖRDERS

Patrick Süskind ist ein Schriftsteller, der nicht gerne in der Öffentlichkeit steht und sehr zurückgezogen lebt. Sein fesselnder Roman DAS PARFUM – DIE GESCHICHTE EINES MÖRDERS erschien 1985 und wurde ein globaler Bestseller. Der Titel hielt sich unglaubliche neun Jahre lang in der Spiegel-Bestsellerliste. Und bestimmt sorgte er auch dafür, dass Gerüchen und Düften mehr Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Süskind erzählt die Geschichte von Jean-Baptiste Grenouille, der ohne Eigengeruch, aber mit einem phänomenalen Geruchsinn auf die Welt kommt. Er beschließt für sich einen Duft zu erschaffen, der unwiderstehlich ist. Dafür wird er zum größten Parfümeur aller Zeiten – und zum Mörder.

Der öffentlichkeitsscheue Autor beschloss zunächst, die Filmrechte nicht zu vergeben. Schließlich konnte er sich zumindest eine Verfilmung von Stanley Kubrick oder Milos Forman vorstellen. Alle berühmten Regisseure und Produzenten aus Hollywood wollten die Filmrechte – bis auf Kubrick und Forman. Nach 16 Jahren Warten vergab der Verlag mit seinem Einverständnis die heiß begehrten Rechte an Bernd Eichinger. Nochmal vier Jahre später wurde der Roman von Tom Tykwer im Jahr 2005 schließlich verfilmt. Mit einem internationalen Cast bestehend aus Ben Whishaw, Dustin Hoffman, Alan Rickman, Corinna Harfouch und Karoline Herfurth begeisterte der Film mehrere Millionen Menschen weltweit und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.

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Beim Kino allein sollte es nicht bleiben. Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders begeistert nach wie vor so sehr, dass das Buch inzwischen ebenfalls in der Fernsehwelt Einzug hielt. 2018 wurde die Handlung für ZDFneo als Kriminalserie „Parfum“ neu verfilmt, basierend auf einer Idee von Oliver Berben nach Motiven aus Süskinds Romans.

Nun produzieren Constantin Television und MOOVIE im Auftrag von Netflix den Spielfilm DER PARFUMEUR. Das Kriminaldrama greift Motive aus Süskinds Bestseller auf: Ist es möglich mit einem Duft die ganze Welt zu verändern? Ist Riechen eine Gabe oder ein Fluch, ein Sinn oder eine Sucht? Auf der getriebenen Suche nach der Essenz aller Dinge verschwimmen in dieser Geschichte schon bald alle Ebenen. 

Oliver Berben zeigt sich vorfreudig über die Produktion: „Es ist großartig, das Universum um das wirklich einzigartige Buch „Das Parfum. Die Geschichte eines Mörders“ von Patrick Süskind weiter auszuarbeiten. Dass nun – nach der Verfilmung DAS PARFUM von Tom Tykwer und Bernd Eichinger sowie der ZDF/Netflix Serie PERFUME von Eva Kranenburg und Philipp Kadelbach – die nächste Reise mit DER PARFUMEUR, gemeinsam mit Nils Willbrandt und Kim Zimmermann, für Netflix entsteht, zeigt die Kraft und Inspiration, die von diesem Werk ausgeht und immer wieder viele Menschen fasziniert.“

 

DIE PÄPSTIN

Die US-amerikanische Schriftstellerin Donna Woolfolk Cross verarbeitete in ihrem Mammutwerk DIE PÄPSTIN von 1996 die überlieferte Legende der Päpstin Johanna:

Im Jahr 814 nach Christi ist Johanna zu einem Leben als Frau verdammt. Ihr Lebensweg scheint vorbestimmt: Arbeiten, Kinder kriegen und früh sterben. Doch sie lehnt sich auf – gegen den strengen Vater, gegen die Regeln der Kirche, für ihre Überzeugung und ihren Glauben. Unter dem Namen Bruder Johannes tritt sie als Mann verkleidet ins Benediktinerkloster Fulda ein. Mit der Zeit steigt sie in der kirchlichen Hierarchie immer weiter auf. Die Gefahr der Entdeckung wird immer größer sowie ein Gefühl, das sie nicht länger leugnen kann: Die Liebe zu einem Mann. 2009 verfilmte Sönke Wortmann das Historiendrama mit Johanna Wokalek in der Hauptrolle. Der Film spielte weltweit über 27 Millionen US-Dollar ein und setzte ein Zeichen für die Rechte der Frauen und gegen überholte Traditionen.

 

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STRAFE

Nun haben wir herausragende und erfolgreiche Literaturverfilmungen der Vergangenheit beleuchtet. Aber es steht bereits ein neues Highlight in den Startlöchern: STRAFE von Ferdinand von Schirach wurde filmisch adaptiert und wird ab dem 28. Juni auf RTL+ zum Streamen bereitstehen.

Wie bei Schirach üblich, zeigt er, dass es nicht nur eine Wahrheit gibt und dass es schwer ist, wenn man Begriffe wie „gut“ und „böse“ voreilig verwendet. Die Schicksale werden filmisch in einer Anthologie verarbeitet. Regie führte für jede Folge eine andere Kreative bzw. Kreativer: Helene Hegemann, Mia Spengler, Oliver Hirschbiegel, Patrick Vollrath, Hüseyin Tabak und David Wnendt. Die Kurzgeschichten wurden von den Regisseur*innen selbst zu Drehbüchern angepasst. Diese reichen von einem außergewöhnlichen Fetisch mit Todesfolge über eine Frau im Gefängnis, die vorsätzlich Kindstötung begangen hat bis hin zu einer Anwältin, die die Verteidigung eines Menschenhändlers übernimmt. Über allem stehen die Fragen: Was ist Wahrheit? Was ist Wirklichkeit? Wie wurden wir, wer wir sind?

Bis dahin schmökert doch mal wieder in den Büchern und schaut Euch die Literaturfilmklassiker an!