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LIEBESDINGS – Wie Anika Deckers neues Projekt das Mainstreamkino bunter macht

„Frauen haben eventuell doch Humor und Filmstars sind möglicherweise auch nur Menschen!“

Mit diesem provokanten Satz beginnt Erfolgsregisseurin Anika Decker die Vorstellung ihres neuen Projekts LIEBESDINGS, das seit dem 7. Juli in den Kinos läuft. In LIEBESDINGS erzählt Decker, die auch das Drehbuch schrieb, von Filmstar Marvin Bosch (Elyas M’Barek), der auf der Flucht vor den Boulevardmedien im Off-Theater von Frieda (Lucie Heinze) landet.

Darum geht es in LIEBESDINGS

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Die Geschichte von LIEBESDINGS verspricht charmante Unterhaltung, wie man sie von Anika Decker gewohnt ist. Auch ihre neue Komödie soll in erster Linie viel Spaß machen, doch dabei bleibt es nicht nur. In Die Zeit“ hat Anika Decker den Film als trojanisches Pferd angekündigt: außen klassische Romantic Comedy, innen feministisch“. Die Theaterwelt um Frieda und ihre Freund*innen ist feministisch geprägt und schafft Raum für queere Menschen und diverse Formen von Liebe und Beziehung. So soll LIEBESDINGS „auf humoristische Art auch einige wichtige gesellschaftliche Themen ansprechen“, wie Decker selbst sagt. Sie berichtet außerdem über die Motivation hinter der Komödie:

„Ich begann damit, dieses Drehbuch zu schreiben, um einem breiten Publikum zu zeigen, wie frei, notwendig und spannend eine bunte Welt sein kann. Ich finde, es wird Zeit, dass alle diese Themen auch endlich im deutschen Mainstreamkino ankommen, ohne belehrend zu sein, und mit einer Besetzung, die divers und spielfreudig ist. Ich bin der Meinung, dass wir besonders während dieses Jahrzehnts einmal alles hinterfragen sollten, was bisher galt, Grenzen auflösen können, und vor allem die Berührungsängste mit manchen Themen verlieren sollten.“

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Ein bunter Film

Um dem eigenen Anspruch an einen inklusiven, fröhlichen Film gerecht zu werden, hat Anika Decker nicht nur auf bunte Fiktion gesetzt. LIEBESDINGS zeichnet sich durch einen diversen und spielfreudigen Cast aus, der von Maren Kroymann über Simon Pearce bis Anna Thalbach reicht. Sie alle porträtieren Charaktere im Kosmos des „3000“ – dem feministischen Off-Theater, um das sich ein guter Teil der Handlung strickt. Diese Welt erkundet das Publikum gemeinsam mit Hauptfigur Marvin.

Marvin, gespielt von Elyas M’Barek, wirkt zunächst wie das Überbleibsel stereotyper Gesellschaftsanschauungen in der bunten Welt von Friedas Theater. Es ist ein Zusammenprall zweier erstmal unvereinbar scheinender Welten. Doch auch Marvins Charakter, der mit Depressionen kämpft, ist vielschichtiger als es auf den ersten Blick scheint. Im Kern von LIEBESDINGS mag es um eine klassische Romanze gehen, aber gemeinsam mit Marvin erfährt das Publikum, wie bunt und vielfältig unsere Gesellschaft eigentlich ist. Dieses Erfahren greift den Puls der heutigen Zeit auf, die Decker als „Zeit des Lernens“ wahrnimmt. Die Regisseurin empfindet es als notwendig, die Debatte um Vielfältigkeit im Alltag in der Welt von Film und Fernsehen widerzuspiegeln – jedoch ohne dabei den Zeigefinger zu erheben. Sie erklärt:

„Mein Eindruck war, die Welt wird enger – und zwar verdammt eng für jeden, der im Prinzip nicht in ein weißes, heteronormatives Weltbild passt. Ich wusste, damit muss ich etwas anfangen und ein bisschen dagegen schreiben.“

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Stimmen der Besetzung

Mit dem Wunsch, sich zu positionieren und Diversität ins Mainstreamkino zu bringen, steht Anika Decker nicht allein da. Die Regisseurin ist in der Filmlandschaft dafür bekannt, emotionale Geschichten zu erzählen und dabei vielschichtige Figuren zu entwickeln. Aus diesem Grund haben sich für LIEBESDINGS so viele talentierte Darsteller*innen gefunden, die Deckers bunte Figuren zum Leben erwecken. Peri Baumeister, deren Rolle Sammy von Decker extra umgeschrieben wurde, damit Baumeister sie bekleiden kann, zeigt sich begeistert von dem Projekt und der Motivation dahinter:

Peri Baumeister über LIEBESDINGS

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Auch Maren Kroymann, die in LIEBESDINGS in der Rolle der Zelda als Teil der Theatergruppe des „3000“ zu sehen ist, zeigt sich von Deckers Drehbuch und ihren Figuren hingerissen:

„Es ist wirklich ein feministisches Projekt. Da sind die zwei Frauen, die diese kleine Theatergruppe leiten und die emanzipiert sind, aber sich trotzdem durchbeißen müssen. Es ist extrem liebevoll geschrieben in allen Figuren, es ist auch Platz für Menschen mit Makeln, eine hat Depressionen und findet mit ihren seelischen Schwierigkeiten dennoch einen Platz in dieser Gruppe, weil die nicht so rigide sind, weil die mitdenken, weil die einfach inklusiv sind. Inklusiv ist das Wort heute, aber so denken die einfach vom Herzen, ganz natürlich: Warum soll die, die sich mit Medikamenten mühsam aufrecht hält, nicht dabei sein? Sie leistet einen wertvollen Beitrag. Anna Thalbach spielt das auch so hinreißend. Es ist einfach eine schöne Art von Universum, das deutlich anders ist als sonst von Männern ausgedachte Universen.“

Der feministische Ansatz Deckers zeigt sich auch in der Diversität der Rollen. Dabei geht es über Menschen mit psychischen Problemen hinaus, wie Kroymann weiterführend darstellt.

Maren Kroymann über LIEBESDINGS

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Diversität im Mainstreamkino

Man merkt, wie überzeugt das gesamte Team hinter der Idee und Konzeption von LIEBESDINGS steht. Das liegt auch daran, dass LIEBESDINGS Anika Deckers bisher persönlichstes Projekt ist. Der Regisseurin ging es nicht darum, das Publikum über Diversität aufzuklären. Es verbirgt sich keine unterschwellige Belehrung in der Komödie. Vielmehr war Decker schockiert vom zunehmenden Erfolg rechtsradikaler Parteien und misogyner, queerfeindlicher Denkweisen. Es war ihr ein Anliegen, eine freiere Welt zu zeichnen, die Hauptfigur Marvin – und mit ihm das Publikum – für sich entdeckt. „Ich möchte, dass junge Menschen, die ins Kino gehen, eine Begeisterung für diese Welt entfalten. Dafür müssen wir im Mainstreamkino ‚bunter‘, kreativer und mutiger werden!“, so Decker.

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Das Ergebnis der ersten Produktion von Anika Decker und Constantin Film im gemeinsamen Exklusivvertrag, ist genauso bunt wie das Theater „3000“ im Film selbst. Decker fasst es folgendermaßen zusammen: „LIEBESDINGS ist eine Geschichte über gesellschaftliche Underdogs und darüber, dass man auch als ‚supermännlicher‘ Cis-Mann in der Lage sein kann, seinen Horizont und damit sein Herz zu vergrößern.“ Wer auch bereit ist, sein Herz zu vergrößern und sich von Deckers Figuren verzaubern zu lassen, kann das jetzt im Kino tun. Hier ist LIEBESDINGS seit dem 7. Juli zu sehen.